Gletschertrainingslager Kaprun

01.11.2020 - Gletschertrainingslager Kaprun - A.W.

Beste Bedinungen, Schnee, Sonne und ein nicht überfülltes Skigebiet fanden
wir in den Herbstferien am Kitzsteinhorn/ Österreich vor. Die Planung und auch die Durchführung waren nicht ganz einfach. Es galt abzuwägen, wer sich das Risiko zutraut, welche organisatorischen Maßnahmen wir im Skigebiet und in der Unterkunft vorfinden würden. Wir wollten alle ohne Infektion und gesund wiederkommen.
Mit einem etwas späteren Auffahren mit der Gondel konnten wir schon unter uns Erfurtern bleiben und auch die Füllmenge der Gondel selber bestimmen. Auf dem Gletscher nutzten wir Schlepp- und Sessellifte. Die Mittagspause wurde im Schnee gemacht und aus dem Rucksack gab es Verpflegung.
Unsere in drei Gruppen aufgeteilten 13 Schüler und Jugendlichen trainierten am Donnerstag Riesenslalom und am Freitag Slalom im anspruchsvollen Gelände. Für unsere U10 gab es noch einen 2. Kniekipper am Magnetköpfle.
Es war ein wenig, wie ins kalte Wasser gesprungen. Die nur kurze uns verbleibende Zeit erforderte ein mutiges "angreifen", obwohl im Herbst eigentlich
Grundlagentraining stattfinden sollte. Einige Sportler hatten auf der Plastmatte bereits gut vorgearbeitet. Aber ein langer Hang in den Alpen ist schon etwas anderes. Unsere Schüler der U14 sollten nun Slalom- Räumtechnik gleich mal umsetzen. Sie machten es gut! Es war reales Fahren, wie bei einem Schülerpunkterennen. Bei den vier Jugendlichen wirkte der Saisoneinstieg routinert. Sie gingen voll rein und feilten an kleinen Details, ..schon coll zu sehen, wie es so gehen kann. Unsere "Kleinen" trainierten vielseitige Skitechnik und vor allem, den Ski Laufen zu lassen, den richtigen Punkt vor dem Tor zu finden, an dem die Kante kommen muss und das das rechtzeitiges Auflösen des Druckes nach dem Tor kürze Wege und damit eine bessere Zeit bringt. Ein dritter Trainingstag wäre schon gut gewesen. Das unser Gebiet zum Risikogebiet werden würde, war zu erwarten. Wir behalten 2 prima Schneetage in den Alpen in Erinnerung. Das motiviert und macht uns Hoffnung.
Dank an unsere Übungsleiter*innen Mona, Ronald, Kerstin, Ants vor Ort und an Sigrun und Gisela für ihre gute Vorbereitung.


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