
Mit 27 motivierten Langläufern ging es vom 18. bis 24. Oktober nach Ramsau am Dachstein. Unser gewohntes Zuhause auf Zeit war wieder der Walcherhof bei Magdalena, Herbert, ihren vier Kindern und den vielen Tieren.
Auf dem Gletscher ließ der Schnee zunächst noch auf sich warten. Das war für uns jedoch kein Hindernis. Das Training verlagerten wir spontan und voller Energie auf die Skirollerstrecke, auf die 6km lange Gletscherstraße, in die Schwimmhalle oder einfach direkt vor die Haustür. Bei drei knackigen Einheiten am Tag kam garantiert niemand zu kurz. Am Donnerstag und Freitag folgte dann die verdiente Belohnung, denn die Tore zum Gletscher öffneten sich endlich und es ging an beiden Tagen für jeweils zwei Einheiten ab auf die weiße Pracht.
Hinter den Kulissen zog ein eingespieltes Team die Fäden. Erik und Rasmus hatten im Vorfeld tüchtig am Wochenplan gefeilt. Das gesamte Trainerteam packte tatkräftig mit an, während Rasmus erstmals völlig selbstständig die Verantwortung für seine eigene Trainingsgruppe übernahm. Der Zusammenhalt in der gesamten Gruppe war großartig, die Älteren unterstützten die Jüngeren jederzeit und wer Hilfe brauchte, bekam sie sofort.
Auch unsere Flexibilität war gefragt. Der legendäre Almabend musste kurzerhand auf Dienstag vorverlegt werden. Das war eine goldrichtige Fügung, denn es sollte der letzte strahlend warme und sonnige Tag der Woche werden. Das Gruppenfoto spricht für sich.
Für unerwartete Spannung und ordentlich Nervenkitzel abseits der Piste sorgte die tägliche Zimmerkontrolle. Unsere jungen Sportlerinnen und Sportler lieferten sich ein denkbar knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um die ordentlichsten Zimmer. Am Ende lagen die Leistungen so dicht beieinander, dass die Jury gar nicht anders konnte und alle eine Belohnung bekamen.
Trotz des strammen Trainingsplans blieb immer reichlich Zeit für gute Gespräche und Lachen zwischen Trainern, Eltern und Kindern. Wie gut die Gruppe funktionierte, blieb auch anderen nicht verborgen. Eine zeitgleich im Walcherhof untergebrachte Gruppe aus Brandenburg blickte angesichts unserer großen Vereinsgruppe anfangs noch etwas skeptisch auf das Geschehen. Schon bald schlug die Skepsis jedoch in Begeisterung um und die Gäste lobten den reibungslosen Ablauf sowie das vorbildliche Verhalten unserer Nachwuchssportler.
Ein riesiges Dankeschön geht wie immer an Magdalena und Herbert, die uns auf ihrem Walcherhof nun schon seit vielen Jahren wie eine zweite Familie aufnehmen. Ein besonderer Dank geht an Babett, die rund um das Training alles organisiert und auch bei den Finanzen den Überblick behalten hat. Ein ebenso großes Lob gebührt allen Trainern, Eltern und unseren jungen Sportlern. Jeder Einzelne hat mit seinem Einsatz dafür gesorgt, dass diese Woche wieder einmal ein echtes Highlight der Saison geworden ist!